Eine Geschichte erzählen, die Aufmerksamkeit schafft
Mit der Dokumentation „Expedition Artenschutz – Auf der Spur des Jaguars“ war das Ziel klar: Aufmerksamkeit für den Schutz eines einzigartigen Ökosystems und seiner Tierwelt zu schaffen. Dafür reisten wir gemeinsam mit Ben Mirgel für vier Wochen in das brasilianische Pantanal. Die Bedingungen vor Ort waren außergewöhnlich: hohe Temperaturen, extreme Luftfeuchtigkeit, unzählige Mücken, anspruchsames Gelände und kaum Möglichkeiten, Equipment zu ersetzen oder spontan auf technische Probleme zu reagieren. Hinzu kommt die größte Herausforderung jeder Wildlife-Produktion: Tiere lassen sich weder planen noch inszenieren. Geduld, Erfahrung und das richtige Gespür für den perfekten Moment sind entscheidend, um authentische Aufnahmen zu erhalten.

Authentisches Storytelling unter Extrembedingungen
Gemeinsam mit Ben Mirgel begleiteten wir die Expedition über vier Wochen und entwickelten daraus eine emotionale Naturdokumentation. Statt ausschließlich spektakuläre Tieraufnahmen zu zeigen, lag der Fokus darauf, die Geschichte hinter der Expedition und die Bedeutung des Artenschutzes zu erzählen. Über rund 40 Minuten entstand ein dokumentarischer Film mit cineastischen Bildern, authentischen Momenten und einer klaren Dramaturgie. Die Produktion verlangte maximale Flexibilität, technisches Know-how und Ausdauer – denn jeder Drehtag brachte neue Herausforderungen, aber auch einzigartige Begegnungen mit der Tierwelt.


Ein Film, der Menschen bewegt
Entstanden ist eine Naturdokumentation, die eindrucksvolle Bilder mit einer emotionalen Geschichte verbindet und das Thema Artenschutz einem breiten Publikum näherbringt. Ein besonderes Highlight war die ausverkaufte Kinopremiere in der Botschaft der Wildtiere, bei der wir den Film gemeinsam mit dem Publikum präsentieren durften. Die positiven Reaktionen bestätigten, dass die Dokumentation nicht nur visuell begeistert, sondern vor allem zum Nachdenken anregt. Für uns war dieses Projekt eine der intensivsten und prägendsten Produktionen überhaupt – sowohl aufgrund der außergewöhnlichen Bedingungen vor Ort als auch wegen der Möglichkeit, mit filmischem Storytelling einen Beitrag zum Schutz der Natur zu leisten.

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